Rennrad pflegen – am besten Handarbeit

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Rennrad Wissen – Pflegetipps Rennrad

Rennrad reinigen leicht gemacht: Richtig vorbereiten spart Zeit und Nerven

Eine gute halbe Stunde benötigt man ungefähr für die Säuberungsaktion eines Rennrads, am besten stellt man das Rad dafür auf eine Unterlage, dadurch schützt man sowohl den Boden als den Lenker und den Sattel. Auch auf den ausreichenden Abstand von weißen Wänden oder anderen empfindlichen Umgebungen sollte man nach Möglichkeit achten. Als wichtigste Putzmittel dienen ein weicher Lappen, ein Eimer mit Wasser und Spülmittel sowie ein Haushaltsschwamm. Alte Zahnbürsten sind gut geeignet für die Reinigung der Zwischenräume und der Kette, ein Reinigerspray ist ebenfalls hilfreich. Kettenwachs oder Öl sowie ein Pinsel, um Selbiges aufzutragen, sollten ebenso parat stehen.

Rennrad pflegen bedeutet erst einmal alle beweglichen Teile abschrauben

Zuerst nimmt man alle beweglichen Einzelteile wie die Luftpumpe, die Satteltasche und den Tacho ab, die man direkt mit dem leicht feuchten Lappen putzt. Speichen, Naben und Reifen legt man erst mal beiseite. Um das Laufrad zu entfernen, öffnet man die Bremse, je nach Marke und Modell funktioniert das ein wenig unterschiedlich. Um das Hinterrad zu entfernen, legt man einen möglichst hohen Gang ein, indem die Schaltung auf das kleinste Ritzel sowie das größte Blatt eingestellt wird, die Kette soll ganz außen liegen. Dreht man die Schnellspanner an der Nabe auf, können beide Räder locker herausgehoben werden.

Bei der Kette gibt es gegensätzliche Glaubensrichtungen in Sachen Sauberkeit

Die Bremsklötze und die Gabel reinigt man mit dem feuchten Haushaltsschwamm, aber nicht mit der rauen Scheuerseite. Nach dem Trocknen der Klötze wiederholt man das mit dem ganzen Rahmen, besonders an der Unterseite sammelt sich häufig Schmutz. Bei der Kette gibt es verschiedene Ansichten bezüglich der Reinigung, manche bevorzugen sie blitzblank, andere favorisieren etwas Schmiere zwischen den Gliedern. Bei nicht allzu starker Verschmutzung ist jedoch das Putzen mit dem Lappen ausreichend, nach heftigen Regentouren ist mitunter etwas Reinigungsspray angebracht. Besonders gründliche Extrapflege kann mit der Zahnbürste erfolgen. Das Rennrad reinigen ist eben auch immer persönliche Ansichtssache.

Mit drei möglichen Schmiermitteln je nach Wind und Wetter das Rennrad pflegen

Das gleiche Prozedere lässt man dann auch dem Ritzelpaket sowie den Reifen, Naben und Speichen angedeihen, das kann schon etwas länger dauern, da jede einzelne Speiche geputzt wird und auch die Felgen auf beiden Seiten abgewischt werden sollten. Beim Abwaschen der Reifen kann man diese gleich auf etwaige Schäden untersuchen. Hat man alles wieder zusammengebaut, wird das Ritzelpaket je nach Anforderung mit Öl, Teflon oder Wachs behandelt: Öl gleitet immer gut, zieht aber Schmutz und Staub an, Teflon schmiert sehr gut, ist aber nicht regenbeständig, Wachs weist Schmutz zuverlässig ab, muss aber häufig aufgetragen werden. Die Kette wird dann im Anschluss ebenfalls mit einem der drei Stoffe geschmiert, jetzt kommt der Pinsel zum Einsatz, den man einfach mit einer Hand getränkt an die Kette hält, während man mit der anderen an der Kurbel dreht.

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Rennrad pflegen - es geht doch nichts über ein sauberes und gut gepflegtes Rennrad. Doch wie bekommt man sein Gefährt immer blank und sauber? Nach wie vor ist die Handwäsche mit Schwamm und Bürste die vorteilhafteste Art und Weise, ein Rennrad zu pflegen. Wasser, in dem ein Tropfen Spülmittel gelöst wird, reicht dafür vollkommen aus. Salzkrusten sowie Straßenschmutz werden am Rennrad und Rahmen werden damit perfekt gelöst und zuverlässig entfernt. Konserviert wird mit Hartwachs, das ganz nebenbei auch noch Teerspritzer beseitigt. Eine Rennrad Wäsche per Handarbeit hat auch noch den Vorteil, dass man während des Saubermachens auch noch Defekte erkennen kann. Stößt man auf diverse Lackschäden an seinem Rennrad, dann sollte man diese sofort rost- und staubfrei machen und anschließend mit einem Lackierstift ausbessern.

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